Rote Ampel mit dem Fahrrad überfahren

Bußgeldkatalog Rotlichtverstoß mit dem Fahrrad

BeschreibungBußgeldPunkte
Fahren über eine rote Ampel 60 €1
...mit Gefährdung100 €1
...es kam zum Unfall oder Sachbeschädigung120 €1
Fahren über eine rote Ampel, die bereits länger als eine Sekunde rot war100 €1
...mit Gefährdung160 €1
...es kam zum Unfall oder Sachbeschädigung180 €1

Fahrrad-Bußgeldrechner Rote Ampel

Verkehrsregeln für Fahrradfahrer an der roten Ampel

Rotlichtverstoß als Radfahrer

Ein Rotlichtverstoß als Radfahrer kostet mindestens 60 Euro

Nicht nur Autofahrer können bei Rotlichtverstößen empfindliche Strafen erhalten, auch Fahrradfahrer müssen sich darauf einstellen, einen Bußgeldbescheid zu empfangen, wenn sie die Verkehrssicherheit nicht achteten und einen Rotlichtverstoß mit dem Fahrrad begangen haben. Im Bußgeldkatalog Fahrrad gibt es einige Regelungen zum korrekten Verhalten an einer Ampel. Wir stellen Ihnen diese im folgenden vor, und beantworten die oft gestellte Frage, ob aufgrund von Vergehen aus dem Bußgeldkatalog für Radfahrer der Führerschein für das Auto entzogen werden kann.

Bußgeldkatalog für Radfahrer: Bei Rot über die Ampel

Auch Fahrradfahrer müssen sich auf Bußgelder in Höhe von über hundert Euro einstellen, wenn sie mit dem Fahrrad bei Rot über eine Ampel fuhren. Sofern eine Gefährdung oder gar ein Unfall an den Rotlichtverstoß gekoppelt war, so erhöhen sich natürlich auch diese Bußgeld noch einmal. Die Höhe der Bußgelder für Vergehen wie dem Überqueren einer roten Ampel ist mit der besonderen Gefährdung der Verkehrssicherheit, die von diesem Verstoß ausgeht, begründet.

Genauso wie auch bei Rotlichtverstößen bei Autofahrern ist für Radfahrer bei der Ermittlung der Sanktionen maßgeblich, wie lange die Ampel bereits in der Rotphase war. Man unterscheidet im Bußgeldkatalog für Radfahrer:

  • Einfacher Rotlichtverstoß: Die Ampel war beim Überqueren weniger als eine Sekunde rot
  • Qualifizierter Rotlichtverstoß: Die Ampel war beim Überqueren mehr als eine Sekunde rot
Für alle Rotlichtverstöße mit dem Fahrrad gilt, dass laut Bußgeldkatalog Fahrrad ein Punkt in Flensburg gutgeschrieben wird.

Ampelblitzer können übrigens auch Radler beim Überqueren einer roten Ampel fotografieren! Jedoch wird es in diesem Fall mit der Nachverfolgung des Fahrers schwierig, schließlich fehlt an Fahrrädern ein Kennzeichen, mit dem die Behörden die Adresse ermitteln könnten.

Einen Bußgeldbescheid wegen eines Rotlichtverstoßes erhalten Radfahrer also nur dann, wenn ein Polizeibeamte den Vorfall selbst beobachten konnte. Der Betroffene wird dann für eine Verkehrskontrolle aus dem Verkehr herausgewunkden und muss seine Personalien sofort dem Beamten mitteilen. Der Bußgeldbescheid kommt wenig später per Post.

Führerscheinentzug aufgrund von Verstößen gegen den Bußgeldkatalog Fahrrad

Rote Ampel: Fahrradfahrer müssen auch stoppen

Rote Ampel: Fahrradfahrer müssen auch stoppen

Da ein Bußgeldbescheid laut Verkehrsrecht auch schon an Kinder ab 14 Jahren ausgestellt werden kann, können diese sich bereits vor dem Erwerb ihres Führerscheins einen Bußgeldbescheid einhandeln. Und das Bußgeld müssen in einem solchen Fall wohl auch die Eltern bezahlen, da es das übliche Taschengeld um einiges überschreitet.

Auch der Punkt, der laut Bußgeldkatalog Fahrrad bei sämtlichen Rotlichtverstößen anfällt, verbleibt auf dem Flensburger Punktekonto, bis er nach 2,5 Jahren verjährt. Theoretisch ist es  möglich, dass für Verstöße gegen den Bußgeldkatalog für Radfahrer einem Verkehrsteilnehmer der PKW-Führerschein entzogen wird. Denn bei 8 Punkten wird der Führerschein bekanntermaßen entzogen, und dazu können auch Verstöße gegen Verkehrsrecht und StVO, die mit dem Fahrrad begangen wurden, ihren Teil beitragen. Der Führerscheinentzug entspricht einem dauerhaften Fahrverbot. Diese kann gerade diejenigen vor große Existenzsorgen stellen, die beruflich auf ihren Führerschein angewiesen sind.

Rote Ampel: Fahrrad und Autofahrer

Ob Autofahrer oder Radfahrer: bei Rot über die Ampel zu fahren, kann nicht nur hohe Bußgelder verursachen – mit einem Blick in den Bußgeldrechner können Sie vergleichen, welche Strafen für Autofahrer anfallen) sondern auch gefährliche Unfälle verursachen. Deswegen sollte jeder Verkehrsteilnehmer die kurze Wartezeit an der Ampel in Kauf nehmen und erst dann die Straße überqueren, wenn er grünes Licht hat.

25 Kommentare

  1. Hartwig sagt:

    Verkehrsregeln sind wichtig und einzuhalten und verhängte Bußgelder sollten einen Lerneffekt haben, ABER: wenn eine Gefährdung sowohl des Beschuldigten als auch anderer Verkehrsteilnehmer auszuschließen ist, dann sollte eine Verwarnung genügen. In meinem Fall habe ich einen Bußgeldbescheid über 88,50 € bekommen, weil ich in einer Tempo-30-Zone (Einbahnstrasse) bei einer gut zu übersehenden Kreuzung, weit und breit kein KfZ in Sicht, 2 Sekunden zu früh (!!!), nämlich als das Fußgängerlicht auf grün gesprungen war, mit dem Fahrrad die Kreuzung überquert habe. Oberschlaumeier und Ordnungsfanatiker werden jetzt sagen, „das Fußgängerlicht ist für Fußgänger und nicht für Radfahrer“, „wer sich nicht an Regeln hält gehört betraft“ und dergleichen mehr. Ja, ja, mea culpa. In diesem Fall geht es aber NUR ums Prinzip und der Tatvorwurf ist gemessen an den Umständen lächerlich. Ganz im Gegensatz zum verhängten Bußgeld. Eine Nachbesserung des Katalogs ist m.E. notwendig.

  2. Sebastian sagt:

    Ich muss sagen, Ampeln sind generell radfahrerunfreundlich bzw. sorgen oft für Verwirrung.
    Gerade hier in München gibt es kreuz und quer alles: Eigene Radfahrerampeln auf Augenhöhe mit Gelblicht, Rad/Fußgängerampeln, Fußgängerampeln alleine und manchmal gelten die Autofahrerampeln (was man auch nur daran erkennen kann, dass auf dem Radweg eine Haltelinie ist)

    Fall 1: Gesonderter Radweg, daneben zweispurige Straße, Fußgängerampel (ohne Radfahrersymbol). Fußgängerampel ist bereits rot, Autofahrer aber noch grün. Welche Ampel gilt nun?

    Fall 2: T-Kreuzung (Seitenstraße auf Hauptstraße), Autofahrer haben Rot um Linksabbieger auf die Hauptstraße vorbei zu lassen. Fußgänger die über die Hauptstraße wollen haben logischerweise auch rot. Der Fußweg der entlang der Hauptstraße führt hat aber keine Ampel. Auf dem Radweg hingegen ist eine Haltelinie, jedoch keine Radfahrerampel. Da es von der Seitenstraße aus keinen Radweg gibt, der auf den Radweg parallel zur Hauptstraße führt, sehe ich hier eigentlich keinen Grund zu halten.

    Zwar bin ich wegen Rotlichtverstößen noch nie von der Polizei angehalten worden, habe mir aber schon oft überlegt, ob das gerade so korrekt war. Gerade weil Fußgängerampeln keine Gelbphase haben, manchmal aber doch auch für Radfahrer gelten, habe schon öfters mitbekommen wie es deswegen Probleme gab, weil der Polizist nicht verstehen wollte, dass die Ampel kurz vor dem Überqueren der Haltelinie umgeschaltet hat und man keine Möglichkeit mehr hatte zu bremsen.
    Hier ist es leider rein das Ermessen des Polizisten, denn ich behaupte im Zweifelsfall wissen die auch nicht bescheid.

    Vielleicht kann mir hier jemand kurz erklären, welche Ampel im Zweifelsfall für Radfahrer gilt, da viele Radwege nur mit Fußgängerampeln ausgestattet sind, ich mich dann immer an den Autoampeln orientiere, weil die eben auch noch eine Gelbphase haben. Ob das die Polizei aber genauso sieht weiß ich nicht.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Sebastian,

      tatsächlich ist die Rechtslage hier nicht ganz eindeutig, was auch der ADFC München bereits angemerkt hat.
      Im Zweifel sollten Sie die großen Ampeln mit der Gelbphase beachten, um ein Bußgeld zu vermeiden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  3. Irina sagt:

    Ich wurde gestern angehalten, weil ich angeblich über rot gefahren bin. Ich finde die Straffen einfach zu übertrieben und sehe diese als Geldmacherei an.
    Hier in Frankfurt sollten eher die Randalierer (jeden Montag eine Demo und öfters mal am Samstag) zu Kasse gebeten werden und nicht die anständigen Mitbürger die brav ihre Steuern für alles bezahlen. 100 € steht für mich in keinem Verhältnis. Aber jemand muss ja die abgebrannten Polizei Fahrzeuge wieder bezahlen……und das sind nicht die Krawalmacher.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Irina,

      wenn ein Radfahrer über Rot fährt, kann er mitunter auch schwere Unfälle verursachen. Über die Höhe der Bußgelder erlauben wir uns aber kein Urteil, da wir nur darüber informieren.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  4. William sagt:

    Ich habe am 31.08. eine Ampel überfahren, die bereits länger als 1 Sekunde rot war. Es gab keine Gefährdung, da die Fußgänger ebenfalls bereits rot hatten und niemand mehr auf der Straße war. Autos hätten nicht kreuzen können, da es nur ein Fußgängerübergang war. Es gab also auch keine Gefährdung.
    Der Bußgeldbescheid, den ich gestern erhalten habe, fordert aber eine Summe in Höhe von 200 € ein. Wie kann das sein??

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo William,

      wir können uns die Höhe des Bußgeldes nicht erklären – zwar können Bearbeitungsgebühren von bis zu 28,50 erhoben werden, doch auch dann kämen keine 200 Euro Bußgeld zusammen. Es empfiehlt sich, einen Anwalt zu Rate zu ziehen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  5. Rutkat sagt:

    Ich bin mit dem Fahrrad (recht hohes Tempo, es ging bergab) über eine rote Ampel gefahren, die laut der beiden Polizisten hinter mir im Auto (es war bereits dunkel), länger als eine Sekunde rot war. Lohnt es sich nicht gegen das „über rot Fahren“ sondern gegen die Aussage, dass es länger als eine Sekunde rot war, Einspruch zu erheben? Wie stehen meine Chancen und wie teuer kann der Prozess für mich werden (Stichwort: Prozesskosten und Busgeldverdopplung bei negativerem Ausgang)?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Rutkat,

      leider können wir keine Rechtsberatung bieten. Ob sich ein Einspruch lohnt, erfahren Sie von einem Anwalt.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  6. tomwel sagt:

    Ich habe mit dem Fahrrad bei Rot die Straße auf dem Radweg überquert. Dabei handelte es sich um eine kleine, unbedeutende Nebenstrasse. Eine Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer fand nicht statt. Es waren keine Fußgänger unterwegs und Autos fuhren auch nicht. Trotzdem darf ich jetzt 100,-€ + Gebühren zahlen. Ja ich bin bei Rot gefahren. Sehe ich ja ein. Aber ich finde das äußerst unverhältnismäßig in Bezug auf die Höhe der anderen Strafen im Bußgeldkatalog für Radfahrer. Für Fahren in der Füßgängerzone mit nicht angepasster Geschwindigkeit z.B. nur 15,-€. Oder telefonieren beim radeln ebenfalls nur 15,-€. Hier sehe ich viel mehr Potential für die Gefährdung der Gesundheit, nicht nur der Anderen sondern auch der eigenen.
    Die Gefährdung der Gesundheit sollte hier mehr in Vordergrund gerückt werden.

  7. Armin sagt:

    Guten Tag,

    ich wurde dabei erwischt, wie ich ohne einer Gefährdung anderer eine rote Fußgängerampel mit dem
    Fahrrad überquert habe. Nun weiss ich ausgehend von Recherchen, dass Fussgänger ein Bußgeld von 5€ zahlen müssen. Ich allerdings habe eine Strafe von 60€ bekommen. Es darf doch keinen Unterschied im Bußgeld machen ob mit oder ohne Fahrrad eine Fußgängerampel überquert wird. Kann es sein dass mir ein Bußgeld für das bei Rot überqueren einer Straßenampel berechnet wurde bzw. wird überhaupt darin unterschieden?

    Danke und Grüße,

    Armin

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Armin,

      da die Ampeln für eine Richtung oft ähnlich geschaltet sind, dürfte auch die allgemeine Straßenampel rot gewesen sein.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  8. Christian sagt:

    Guten Tag,

    wie ist es denn Strafe, wenn man mit einem Fahrrad bei roter Ampel und grünem Pfeil, beim rechtsabbiegen nicht anhält.

    Autos = Fahrzeuge bezahlen hier 70 Euro

    Ich sehe hier keine Unterteuilung für Radfahrer. Werden diese auch als Fahrzeuge behandelt?

    Mfg
    Christian

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Christian,

      sofern keine Gefährdung vorliegt, sollte sich das Bußgeld für nicht motorisierte Verkehrsteilnehmer halbieren.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  9. Marcel sagt:

    Hallo!
    Bin grad eben über eine rote Ampel gefahren (war schon länger rot), mein Rücklicht hat auch nicht funkioniert. Habe nachgelesen, dass man seinen Führerschein abgeben muss, was passiert, wenn man diesen aber schon abgegeben hat, bzw was für eine Strafe kommt jetzt insgemsamt auf mich zu?
    Mfg

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Marcel,

      je nachdem, aus welchem Grund Sie den Führerschein abgegeben haben, drohen andere Konsequenzen. Grundsätzlich müssen Sie jedoch mit einem Bußgeld von 60 Euro und einem Punkt in Flensburg rechnen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  10. Martin sagt:

    Moin moin,

    ich frage mich, was dieser Schwachsinn eigentlich soll. Das ist staatliche Geldmacherei. Es gibt in etlichen Ländern der Welt Städte (z.B. Paris), in denen die rote Ampel für Fahrradfahrer entweder nicht gilt, nur als Stoppschild dient oder zumindest rechts abbiegen direkt erlaubt ist. Und es ist nachgewiesen, dass dadurch keine erhöhte Unfallgefahr besteht, da Fahrradfahrer einfach einen viel besseren Überblick haben. Aber wie immer in Deutschland hängen wir hinter her.
    Es gibt keinerlei beweise, dass die Unfallgefahr sich häufen würde und wenn man sich die Unfallstatistik der Polizei anschaut, sind da Unfälle wegen überfahren einer roten Ampel kaum aufgeführt. Unfälle passieren eher durch falsche Fahrbahnnutzung … etc. .
    Naja, wie gesagt, dicke Geldmacherei des Staates und Degradierung der Polizei zu staatlichen Geldeintreibern.

    MnichtfG

  11. peter j. sagt:

    am 14.04.2016 um 16.02 Uhr ueberquerte ich auf einem Fahrradweg in der Vorwaertsbewegung Fahrradfahrend mit ca. 30 Km eine HauptvehrsKreuzung in meiner Heimatstadt Neumuenster. Als ich auf die Ampel zufuhr bestand ein Abstand von ca. 20 metern. Ich verweilte bereits mit einer Fahrradlaenge auf der Fahrbahn als die Ampel Fussgaenger/Fahrradampel auf rot sprang, dennoch setzte ich meinen Weg fort, um die gegenueberliegende Strassenseite zu erreichen. Wurde dann auf der gegenueberliegende Strassenseite durch die Polizei angehalten. Die Beamtin erhob den Vorwurf , ich sei bei rot ueber die Ampel gefahren. Ich entgegnete , nein , ich haette mich in der vorwaertsbewegung befunden und waere, haette ich gebremst gestuerzt. Die Beamtin ueberpruefte meine Bremsen und verneinte mein Argument, nahm dann meine Personalien auf , schritt zu ihrem Fahrzeug. Ich wartete auf die Beamtin, die jedoch nicht erschien. Jedoch kam Ihr Kollege um mich nach meinem Ausweis zu fragen, den ich nicht dabei hatte. Ich dem Beamten jedoch offerierte zu meiner Wohnung zu fahren, um gewuenschtes Dokument zu zeigen. In der Zwischenzeit kam eine Passantin auf den Beamten zu und wies diesen auf Schlaegerei hin. Daraufhin entfernte sich der Beamte stieg in das Polizeifahrzeug und fuhr davon. Ich stand noch immer vorort darauf wartend auf die Beamtin um ueber die weiteren Schritte gegen mich informiert zu werden. Jedoch passierte nichts. Nun meine Frage wie ist der Sachstand ????

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Peter,
      die zuständige Bußgeldstelle wird sich in der Regel mit Ihnen in Verbindung setzen und Ihnen die Sachlage erläutern. Sollte innerhalb von drei Monaten nichts von der Behörde kommen, können Sie die Sache normalerweise als erledigt ansehen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  12. Arsch vom Dienst sagt:

    Findet bitte Lösungen für all die Unruhen, die momentan in Deutschland herrschen statt sich mühselig hinzusetzen und die Steuergelder für überflüssige Bussgeldkataloge für Fahrradfahrer und unkompetente Fahrrad“polizisten“ zu verschwenden.

    Ca. 75% der PKW-Fahrradunfälle werden von den PKW Fahrern verursacht!!! Keiner sagt, dass die restlichen 25% der Unfälle, die von Fahrradfahrern verursacht werden, durch Rotfahrer versucht wurden!!!! Und danach so dreist zu sein und Fahrradfahrern die über Rot fahren ein Bussgeld in Höhe von 100 EUR und mehr zu verhängen ist mit Abstand die unverschämteste und absurdeste Regelung, die Deutschland hat sich einfallen lassen.

    Menschen fahren Fahrrad und schonen dabei die Umwelt damit sie nicht mehr schaden annimmt als ohnehin schon von unseren häufigsten Unfallgegenern getan wird. Dank uns sind weniger Autos unterwegs, vor allem in Großstädten wie Köln etc. Und ein ganz besonderes interessanter Punkt:

    Belehrung des Fahrradpolizisten: „Sie gefährden das Allgemeinwohl… Bei Unfällen worin Sie verwickelt sind, da zahlen wir ALLE für Ihre Krankenhauskosten, bla bla bla.“ Fahrradfahrer sind die Gesunden und den Verkehrsteilnehmern. Unsere Krankenhauskosten bei Unfällen sind sicherlich auch noch dem 12. Unfall weniger als die Versorgung von faulen Autofahrern mit Bandscheibenvorfall, Herzerkrankungen und Fettleibigkeit auf Lebenslang.

    Wenn Regeln für Fahrradfahrer geschaffen werden und die zu ausserirdischen Bussgeldern verdonnert werden, dann aber bitte auch nur, wenn die

    Punkt 1: Fahrradfahrer vernünftige Fahrradwege haben, wo nicht jeder Arsch mit dem Auto draufsteht und ich ausweichen muss und immer dabei kurz davor bin von einem anderen Autofahrer plattgefahren zu werden.

    Punkt 2: Eigene Ampeln, was auf Fahrradfahrer abgestimmt ist und ich nicht 5 min lang an einer Ampel stehe wo kein Mensch drüberfährt.

    Punkt 3: Vernünftig geschulte Polizisten, die früher mal nicht gehänselt oder gemobbt wurden und nicht zum Höhenpunkt kommen, wenn sie einem eine Strafe verpassen können.

    Danke

  13. Jens sagt:

    Ich weiß gar nicht, warum sich hier alle aufregen. Ihr seid über Rot gefahren. Damit habt ihr etwas falsch gemacht. Und während motorisierte Verkehrsteilnehmer mindestens 90€ zahlen und noch einen Monat Fahrverbot bekommen, zahlt ihr „nur“ 60€. Selbst ein Mofa welches nur 25km/h (und damit weniger als die meisten Fahrradkuriere) schafft, müsste einen Monat Fahrverbot hinnehmen und 90€ abdrücken.

    IHR habt euch falsch verhalten!

    IHR seid entgegen geltendem Recht über Rot gefahren!

    Und ich als gesetzestreuer Bürger verlange, dass solches Fehlverhalten geahndet und unterbunden wird. Weil es mir auch auf den Geist geht, jeden dritten Tag einen von eurer Sorte vom Asphalt kratzen zu müssen.

  14. Anna sagt:

    Hallo,

    ich bin vor einigen Wochen über Gelb gefahren. Ich habe aber Post bekommen, in der behauptet wird, ich wäre über Rot gefahren. Wie sieht denn die Bußgeldregelung bei gelber Ampel aus?

    MfG

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Anna,

      das Überfahren einer gelben Ampel wird mit einem Verwarngeld von 15 Euro geahndet.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  15. Normann sagt:

    Bin mit Rad über rot zur Abbiegehaltelinie vorgefahren, dort gewartet und losgefahren als alle rot hatten und die Fußgängerampel umgesprungen ist.
    Polizist war auf dem Weg zur Arbeit und hat mich angehalten. Haben dann diskutiert, da ich es albern fand.
    Ihn hat noch mehr aufgeregt (war 2 Kilometer vorher auf der Straße um Radfahrer zu überholen), aber das wird mir jetzt nicht vorgeworfen (im Schreiben)

    Jetzt Brief bekommen: 220€ + Gebühr und Auslage
    Vorgworfen wird Rot>1 Sek und Vorsatz, uneinsichtig
    Vorsatz kann zur Verdoppelung führen, aber dann 220€ statt 200€?

    Es steht nichts von einem Punkt in Flensburg (ist das automatisch oder müsste das nicht trotzdem im Bußgeldbescheid stehen?).

    Kann mir die Höhe nicht erklären, auch wenn ich nicht glaube, dass es sich ohne Rechtsschutz lohnt Einspruch einzulegen. Macht wahrscheinlich auch keinen Unterschied, dass er allein war und keine Zeugen hat, oder?
    Polizist sticht ja alles aus.

    :-/

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Normann,

      ein Punkt muss nicht zwingend im Bußgeldbescheid aufgeführt sein. Den Stand auf Ihrem Punktekonto können Sie in Flensburg erfragen.
      Da wir keine Rechtsberatung erteilen dürfen, empfehlen Ihnen sich bezüglich eines eventuellen Einspruchs an einen Rechtsanwalt zu wenden. Dieser kann mit Ihnen die weitere Vorgehensweise besprechen und Ihnen mitteilen, ob ein Einspruch erfolgreich sein würde.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

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